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16.05.2013 10:25 Alter: 6 Jahre
Kategorie: Gemeinde Schmerikon

Gemeinderat beantragt die Schliessung des Hallenbades

Die Bürgerschaft der Gemeinde Schmerikon hat am 26. November 2012 den Projektierungskredit zur Sanierung und Instandstellung des Hallenbades abgelehnt. Der Gemeinderat beantragt daher die Schliessung der Freizeitanlage.


Hallben- & Seebad Schmerikon

Die Bürgerschaft hat am 26. November 2012, anlässlich einer ausserordentlichen Bürgerversammlung, den Kreditantrag über Fr. 450'000 für die Erstellung eines Projektes zur Sanierung und Instandstellung des Hallenbades abgelehnt. Der Gemeinderat hatte auf der Grundlage von zwei Studien aufgezeigt, dass letztendlich lediglich zwei Optionen verbleiben; die umfassende Instandstellung für mehrere Millionen Franken oder die Schliessung. Er hatte daher den Antrag auf Schliessung und Rückbau der Anlage im Falle einer Ablehnung des Projektierungskredites angekündigt. 

Der Zustand der Anlage lässt keinen Aufschub zu. Der bauliche Zustand weist zwar keine Defizite auf, die kurzfristig die Sicherheit der Besucher und Mitarbeitenden in Frage stellen; gleichwohl können die Setzungen und Risse sowie die mangelhafte Isolierung nicht lange anstehen gelassen werden. Die technische Infrastruktur, insbesondere die Heizung und Lüftung sowie die  Badewasseraufbereitung, sind in einem Ausmass störungsanfällig, dass jederzeit mit kürzeren bis langfristigen Betriebsunterbrüchen zu rechnen ist. Dieser Umstand hat den Gemeinderat bewogen, den Beschluss zur weiteren Zukunft des Hallenbades nun der Bürgerschaft vorzulegen. 

Der Gemeinderat sieht vor, den Betrieb des Hallenbades per Ende Sommersaison 2014 definitiv einzustellen.  Dadurch ist den betroffenen Schulen eine ausreichende Frist geboten, beginnend ab Schuljahr 14/15 den Schwimmunterricht anders zu gestalten.  Der Gemeinderat hat die Kosten für einen Rückbau der Bauten und Anlagen geprüft. Vorliegende Schätzungen lassen Kosten von bis zu 2 Millionen Franken erwarten.

Die Schliessung dieser durch zwei Generationen intensiv genutzten Einrichtung hinterlässt viele offene Fragen: über den zukünftigen Schwimmunterricht, über die zukünftige Nutzung des Areals, über die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehenden Freiflächen und Seezugänge, über das Freizeit‐ und Sportangebot für Jugendliche und Erwachsene im Allgemeinen, über die weitere Areal‐Nutzung durch Tennisclub, Boccia Club und Jugendarbeit und viele mehr. Das Hallenbadgrundstück wurde der politischen Gemeinde durch die Ortsgemeinde im Baurecht überlassen, gebunden an die Zweckbestimmung, eine Schwimm‐ und Sportanlage zu erstellen und zu betreiben. Abhängig von der zukünftigen Nutzung, stellt sich auch die Frage über den Wegfall der Zweckbestimmung und die Berechtigung der Baurechtsgeberin, den Vertrag zu kündigen und den Rückbau der Bauten und Anlagen zu fordern. Der Gemeinderat erachtet es nach Ablehnung des erforderlichen Projektierungskredites für die weitere Planung nun als unabdingbar, seitens der Bürgerschaft eine deutliche Aussage darüber zu erhalten, ob das Hallenbad nun geschlossen werden soll. Dadurch wird ein wesentlicher Eckpfeiler in der Diskussion um die weitere Nutzung dieses Areals gesetzt. Angesichts der zahlreichen offenen Fragen, ist er wiederum der Überzeugung, dass die Beantragung eines Kredites für den Rückbau verfrüht ist.  

Ausserordentliche Bürgerversammlung

 

Traktandum 2 anlässlich der ausserordentlichen Bürgerversammlung, von Montag, 17. Juni 2013, 20.00 Uhr in der Pfarrkirche Schmerikon 



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